Hände schütteln nach getaner Arbeit: Geschäftsführer Frank Leber, nimmt von Armin Seil die TÜV-Urkunde entgegen. Michael J. Becker, Umsetzungsberater), Berthold Böhme (Leiter des Pflegedienstes), Oberarzt Dr. Matthias Heimann und der QM-Beauftragte Ralf Bange schauen zu (vlnr). Foto: Bakenfelder

 

 

Sauerlandkurier vom 30.10.2005

Elisabeth Klinik gGmbH

Zwei Jahre intensive Arbeit zum Wohle der Patienten Bigge (tomo). Als erstes Krankenhaus im Hochsauerlandkreis ist die Bigger Elisabeth-Klinik vom TÜV-Hessen zertifiziert worden. Ihre Qualitätssicherung wird nun unterstützt durch ein Qualitäts-Management-System der Norm DIN EN ISO 9001:2000. Was sich hinter dieser Bezeichnung verbirgt, erklärte Frank Leber, Geschäftsführer der Klinik, als er am Freitagvormittag die begehrte Urkunde von TÜV-Auditleiter Armin Seil entgegennahm: "Wir haben zwei Jahre lang intensiv daran gearbeitet, die Prozess-, Ergebnis- und Strukturqualität unserer Klinik zum Wohle unserer Patienten und Mitarbeiter zu optimieren". Mit Erfolg, wie Armin Seil attestiert: "Wir haben eine sehr gut organisierte Klinik vorgefunden, die die internationalen Anforderungen sehr gut umgesetzt hat".


Nachdem der Betriebsrat der Fachklinik für Orthopädie und Rheumatologie vor zwei Jahren beschlossen hat, eine Zertifizierung in Angriff zu nehmen, wurden alle Abteilungen – von der Küche bis zur Chirurgie – eingebunden, um gemeinsam auf das Ziel hinzuarbeiten. Ralf Bange wurde zum "Qualitätsmanagementbeauftragten" ernannt. Gemeinsam mit der externen Begleitung durch die Firma Becker Management Systeme hat er ein QM-Handbuch auf der Basis der Bedürfnisse und Ziele der Klinik entwickelt. Ein QM-Arbeitskreis mit Mitarbeitern aus allen Bereichen des Krankenhauses setzte diese Vorgaben um. "Alle Mitarbeiter waren höchst motiviert und haben an einem Strang gezogen", loben sowohl Leber als auch Seil ihr Engagement.


Federführend für den ärztlichen Bereich hat sich Oberarzt Dr. Matthias Heimann sehr intensiv mit der Umsetzung des QM-Systems im Klinikalltag beschäftigt. Auch er lobt das Zusammenspiel der drei Kernbereiche der Klinik, der Medizin, der Pflege und der Physiotherapie. In jährlichen Audits und alle drei Jahre stattfindenden "großen Prüfungen" wird die Nachhaltigkeit des Qualitätsstandards vom TÜV erneut kontrolliert. Frank Leber: "Wir ruhen uns natürlich auf dem Erreichten nicht aus und werden unsere Qualitätsstandards weiter entwickeln".


Die Elisabeth-Klinik Bigge beschäftigt 350 Mitarbeiter, hat 190 Betten und nimmt jährlich etwa 5000 Patienten aus dem gesamten HSK, Siegen-Wittgenstein und Hessen zur stationären Behandlung auf.